Starthilfe fürs Studium
Viele Abiturienten, deren Eltern nicht studiert haben, entscheiden sich ebenfalls gegen ein Studium. Die Initiative ArbeiterKind.de will das ändern und erklärt Schülern und Eltern, welche Vorteile das Studieren hat – und wie jeder ein Studium organisieren und finanzieren kann.Stefan Holzbrecher
Als erstes sieht man Oli Bierhoff. "Ein Hochschulabschluss ermöglicht bessere Berufschancen", schreibt der ehemalige Fußball-Nationalspieler ganz oben auf der Webseite. Und: "Das Studium ermöglicht es jungen Menschen, sich über die Dauer der Studienzeit in diversen Bereichen umzuschauen und damit den Horizont zu erweitern." Bierhoff muss es wissen. Während seiner Karriere als Profifußballer hat er nebenher an der Fernuniversität Hagen Betriebswirtschaft studiert. Heute ist der ehemalige Stürmer Manager der deutschen Fußballnationalmannschaft.
Die Internetseite, auf der Bierhoff über das Studieren schreibt, heißt www.arbeiterkind.de und wird seit Mai 2008 von der gleichnamigen Initiative betrieben. Ziel von ArbeiterKind.de ist es, Jugendliche, deren Eltern nicht studiert haben, darin zu bestärken, ein Studium zu beginnen – und ihnen zu helfen, es auch erfolgreich zu beenden. In Deutschland entscheiden sich nämlich nur wenige Abiturienten dafür, als erste aus ihrer Familie zu studieren – selbst, wenn sie ein richtig gutes Abi gemacht haben. Viele verzichten durch die Entscheidung gegen ein Studium sogar ohne Not auf ihren Traumjob.
- Teil: Initiative arbeiterkind.de
- Teil: Starthilfe fürs Studium
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