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27. September 2011  
Private Hochschulen

Kleiner, feiner, teurer

Private Hochschulen bieten intensive Betreuung, starken Praxisbezug und internationale Ausrichtung – und sind damit eine echte Alternative zur staatlichen Konkurrenz. Allerdings kosten sie auch mehr. Stefan Moskopp

© Mr. Nico / photocase.com

Private Hochschulen haben in den USA eine jahrhundertelange Tradition – die berühmte Harvard University etwa wurde 1636 gegründet und ist damit die älteste Universität des Landes überhaupt. Hierzulande sind wir später dran: erst 1983 erblickte mit der Uni Witten/Herdecke die erste deutsche private Hochschule das Licht der Welt. Mittlerweile gibt es bereits 87 staatlich anerkannte Privathochschulen, an denen rund 70.000 Studenten eingeschrieben sind.

Eingeschränktes Angebot

Im Gegensatz zu den staatlichen Universitäten und Fachhochschulen, die eine breite Palette an Studiengängen aus den unterschiedlichsten Fakultäten im Programm haben, sind die privaten Einrichtungen in der Mehrzahl stark spezialisiert. Viele begreifen sich als Business Schools und bieten ausschließlich Wirtschafts-Studiengänge an. Dabei wird nicht nur klassische BWL gelehrt, sondern auch Mischformen, die zielgerichtet auf eine bestimmte Branche vorbereiten, zum Beispiel Tourismusmanagement, Hotelmanagement, Gesundheitsmanagement oder Medienwirtschaft.

Es gibt aber auch private Hochschulen, die breiter aufgestellt sind. So bietet etwa die Jacobs University Bremen sowohl geistes- als auch naturwissenschaftliche Fächer und den Studiengang "Elektro- und Informationstechnologie" an. An der Zeppelin University am Bodensee kann man neben Wirtschaftswissenschaften auch "Kommunikations- und Kulturmanagement" sowie "Managementorientierte Verwaltungs- und Politikwissenschaften" studieren.

  1. Teil: Was macht private Hochschulen aus?
  2. Teil: International und praxisnah - aber teuer
  3. Teil: Was es zu beachten gilt
  4. Teil: Checkliste private Hochschulen
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