Kolumne

© Carla / Pixelio.de

Semesterferien von A bis Z

 

Willkommen zum diesjährigen Sommer- ABC!  Diesmal dreht sich von A bis Z alles um die "entspannteste" Zeit des Studiums: die Semesterferien.
Teil 1 folgt sogleich…

 

A – ausschlafen. Dieses Privileg gehört, glaubt man den Gerüchten, sowieso zur unerträglichen Leichtigkeit des studentischen Daseins. Studenten schlafen anscheinend durchschnittlich zwei Stunden länger als ein Normalbürger. Wenn man bedenkt, wie spät sie oft ins Bett kommen, dann könnte es beim ersten Blinzeln schon wieder dunkel sein.

 

B – Balkonien. All die armen studentischen Kreaturen mit wenig Geld – und das sind nicht wenige! – loben verzweifelt die Vorzüge ihres Balkons: Ruhe statt Touristen, Platz statt Ölsardinengequetsche am Strand. Unbarmherzig ist es in Freiburg jedoch: Viele Wohnungen haben gar keinen Balkon.

 

C – Campustod. Sucht man im August ein lauschiges Plätzchen und möchte ganz alleine sein, so ist der Campus genau der richtige. Die Chance, hier auch nur auf eine Menschenseele zu stoßen, geht gegen Null. Es sind schließlich Semesterferien und man möchte überall sein – nur nicht auf dem Campus!

 

D – Dauer. All diejenigen unter euch, die noch zur Schule gehen, werden gleich vor Neid erblassen: Uni- Semesterferien erstrecken sich über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten. Im Winter von ca. Mitte Februar bis Mitte April und im Sommer von Mitte Juli bis Mitte Oktober. 

 

E – Elternbesuch. Im Semester hatte man ja immer soviel „Stress“. Jetzt aber, wo Ferien sind, wird es höchste Zeit, dass man mal wieder nach Hause fährt, finden die Eltern. Es wisse schon niemand im Heimatdorf mehr, wie man aussehe. Gehorchen heißt das Stichwort, denn es gibt kaum eine Ausrede außer fiesen Klausuren in den Semesterferien.

 

F – Festival. Tausend Zelte, große Hitze, stinkende Dixieklos und nicht selten viel viel Matsch. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man die studentischen Festivalgänger für bekloppt halten, dass sie für so etwas ihr knappes Geld ausgeben. Die Stimmung ist es, die so richtig gut die Ferien einläuten kann. Zum Beispiel beim SouthSide, SummerJam, Splash oder dem Chiemsee-Festival.

 

G – Gewissensbisse. Diese gemeinen Biester sollte man in der wohl vergönnten freien Zeit unbedingt von sich fern halten. Leider kommen sie manchmal trotzdem, wenn die Hausarbeit schon letzte Woche hätte abgegeben werden müssen oder man Bescheid bekommt, dass man durch alle Prüfungen durchgefallen ist.

 

H –  Hausarbeit. Vor allem die Geisteswissenschaftler können sich meist nicht darauf freuen, acht Wochen das Gehirn abzuschalten. Sie müssen im Normalfall mindestens zwei Hausarbeiten pro Semester schreiben. Disziplin ist gefragt!

 

I – Indien. Für viele Unigänger der Hippie- Generation der Urlaubsort schlechthin. Nur dort konnte man so gut zu sich selbst finden bei Meditation, psychedelischer Musik und entsprechenden Substanzen. Manche sind gleich ganz dort geblieben.

 

 

Bis nächste Woche, dann gibt es den zweiten Teil des Sommer-ABCs!

 

Eure Carla


Kolumne vom 7. August 2008

Evaluation

"Evaluation" ist an deutschen Unis das Modewort schlechthin: Vom Hausmeister bis zum Professor, alle wollen wissen, wie ihre tägliche Arbeit bei den Studenten eigentlich so ankommt. Unsere Kolumnistin Carla ertrinkt daher geradezu in einer Flut aus Umfragebögen - und wundert sich darüber, was da so alles abgefragt wird.mehr

Kolumne 4. August 2008

Studieren mit Stuhlkreis

Welche Farbe hat dein Gefühl heute?" heißt ein Hörspiel, in dem sich Sozialpädagogen selbst auf den Arm nehmen und sich über Stuhlkreis und Kuschelbedürfnis lustig machen – da macht unsere Kolumnistin Carla gerne mit.mehr

Kolumne vom 31. Juli 2008

Wandelnde Fremdwortlexika

Überall gibt es sie, diese Menschen, die meinen, man könnte sich nur gut ausdrücken, wenn man sich in Fremdwörtern ergießt. In der Uni aber scheint der Anteil dieser Sorte von Besserwissern besonders groß zu sein.mehr