Porträt

Zeppelin Universität

 

Hochschulprofil und Studienschwerpunkte

Roland Berger, Gründer der gleichnamigen Unternehmensberatung, im Gespräch mit ZU-Studierenden

Roland Berger, Gründer der gleichnamigen Unternehmensberatung, im Gespräch mit ZU-Studierenden

Die Zeppelin Universität basiert auf Humboldt (1) und Derrida (2). Sie ist praxisorientiert und daher theoriefundiert. Sie ist kosmopolitisch und provinziell. Sie ist unbürokratisch und verlässlich. Sie ist exzellent und experimentell. Sie ist mutig und ermutigend. Sie ist bestimmt und mitbestimmt. Sie ist privat und unabhängig. Sie erfüllt die Standards und überrascht. Sie ist für Studierende und die Gesellschaft.

(1) Wilhelm von Humboldt, 1767-1835, (2) Jacques Derrida, französicher Philosoph, 1930-2004

 

Grundständige und weiterführende Studiengänge

Es wird viel gelesen an der Zeppelin University.

Es wird viel gelesen an der Zeppelin University.

Neun Studiengänge in drei Departments

In den Wirtschaftswissenschaften, den Kommunikations- und Kulturwissenschaften und in den management-orientierten Politik- und Verwaltungswissenschaften bietet die ZU jeweils einen Bachelor-Studiengang und zwei Master-Studiengänge an. Was zeichnet diese neun Studiengänge aus? Vor allem Interdisziplinarität. Alle fordern sie derzeit, aber die Umsetzung hat es in sich! So auch an der ZU: Die ersten zwei Semester der Bachelor-Studiengänge nennen wir Foundation Phase. Hier stehen vor allem Theoriegrundlagen in Wirtschaft, Medien, Kultur, Politik und Recht auf dem Programm. Wenn Du Dich - wie 45 Prozent aller deutschen Studierenden - geirrt hast, dann wechselst Du einfach in einen anderen Studiengang der ZU - ohne Zeit- und Prüfungsverlust. Interdisziplinäre Module sind auch im weiteren Studienverlauf bis zur Beendigung der Abschlussarbeit belegbar.


Besondere Studienmöglichkeiten

Alle an der Zeppelin Universität Beteiligten, ob Wissenschaftler, Verwaltung, Gesellschafter, Förderer oder die Studierenden, sehen die Universität als ihre Anregungsarena, in der die eigenen Leidenschaften und Fähigkeiten freiheitlich beim Lernen und Forschen entwickelt werden können - individualisiert, interdisziplinär und im internationalen Kontext.


International heißt:

Nicht nur ein Auslandsparktikum in London. Nein! Globalisierungserfahrung ist für zukünftige Entscheider in Wirtschaft, Kultur und Politik eine der unabdingbaren Kompetenzen. Die ZU hat deswegen Global Studies ins Leben gerufen - ein Studium zwischen Kontinenten und Kulturen. Global Studies basiert auf einer einfachen Formel: 1 Student + 3 Praktika + 3 Kontinente + 1 Auslandsuni = dreikontinentale Arbeits- und Lernerfahrung. Derzeit hat die Universität 35 Partnerhochschulen auf allen Kontinenten, bietet jede Sprache an, sobald zehn Studierende diese studieren möchten, und fördert mit vielfältigen Stipendienmöglichkeiten die Auslandsaufenthalte ihrer Studierenden.


Interdisziplinär heißt:

Die großen Herausforderungen unserer Zeit halten sich nicht an die Grenzen der Disziplinen. An der ZU wirst Du nach dem Ansatz der Multidisziplinarität ausgebildet, so wie...

... Museumsleiter, die mit Kenntnis politischer Entscheidungsprozesse ein betriebswirtschaftliches Controlling im Sinne ihrer Besucher einführen.

... Verantwortungsträger in der öffentlichen Verwaltung, die durch Kultur- und Kommunikationskompetenzen politisch entschiedene Modernisierungsstrategien mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten behutsam vor Ort umsetzen.

... Wirtschaftswissenschaftler, die sich sowohl mit finanzierungstheoretischen und rechtlichen Fragestellungen auskennen als auch mit kulturellen und kommunikativen Interventionen und so z.B. bei Fusionen und Restrukturierungen Gewinnwachstum und Arbeitsplatzerhalt verbinden.


Individuell heißt:

Studieren heißt für uns: sich die Welt gemeinsam im Dialog erschließen. Das geht nur in kleinen Gruppen von maximal 30 Studierenden, das geht ebenso nur, wenn die Inhalte in der Lehrveranstaltung gemeinsam erarbeitet werden und nicht bloß vom Dozenten vermittelt werden. Studierende können darüber hinaus eigene Lehrveranstaltungen konzipieren und dann besuchen - das nennen wir StudentStudies. Und werden von zwei Coaches - einem WissenschaftsCoach und einem PraxisCoach - durch das gesamte Studium begleitet. Als Praxis-Coaches konnten die Studierenden der ZU unter anderem MdB Volker Kauder, Allianz-Aufsichtsrat Dr. Henning Schulte-Noelle, MdB Katherina Reiche oder Claus Kleber vom ZDF gewinnen.

Studieren heißt an der ZU: die eigenen Fähigkeiten und Leidenschaften entdecken und ihnen konsequent nachgehen. Studierende der ZU treffen früh auf Entscheider aus Wirtschaft, Kultur und Politik: Sie diskutieren mit Roland Berger über die Zukunft der Unternehmensberatung, lauschen den Erfahrungen von Schraubenpionier Reinhold Würth und tauschen sich mit Sportmoderator Marcel Reif aus.

 

Studieninhalte und -verlauf

Den genauen Studienverlauf kannst Du Dir in der Informationsbroschüre "Studienprogramme" anschauen.

Nur so viel: Die Bachelor-Studiengänge bestehen alle aus der Foundation Phase, aus den Semestern drei bis fünf, in denen viele Veranstaltungen nach den eigenen Präferenzen ausgewählt werden können, und aus dem sechsten Semester, in dem die Bachelor-Arbeit verfasst wird.

Die Master-Studiengänge beginnen mit einführenden Veranstaltungen, bieten dann neben einigen Pflichtveranstaltungen viele Wahlmöglichkeiten, auch um eigene Akzente im Studium setzen zu können. Schon während der ersten Semester werden gemeinsam mit Professoren eigene kleine Forschungsprojekte ermöglicht, die auch auf die Erstellung der Master-Thesis vorbereiten sollen.

Studienbeginn und -dauer

Die Studiengänge der ZU beginnen jeweils Anfang September und Anfang Januar. Die Bachelor-Studiengänge umfassen sechs Semester, die Master-Studiengänge vier Semester.
 

Anforderungsprofil für Bewerber

Ein Campus direkt am Strand des Bodensee.

Ein Campus direkt am Strand des Bodensee.

Wir werden immer wieder gefragt, wie man sich auf unser Auswahlverfahren vorbereiten kann. Und wir wissen es selbst nicht. Denn zum einen ist es subjektiv, weil wir uns die Bewerberpersönlichkeiten ansehen und nicht nur deren Unterlagen und Zeugnisse. Zum anderen ist es immer wieder neu: neue Auswählenden, z.B. Unternehmer, Journalisten, Politiker oder Theaterschauspieler, sowie neue Fragestellungen, deren Antworten wir selbst nicht wissen.

 

Bewerbungsunterlagen und -fristen

Prof. Birger P. Priddat während einer Lehrveranstaltung

Prof. Birger P. Priddat während einer Lehrveranstaltung

Die Bewerbung der ZU umfasst drei Schritte: Du startest mit einem internetbasierten Kick-Off, dann bitten wir Dich um eine umfangreiche schriftliche Bewerbung, in der wir Dich um Bücherempfehlungen für unsere Professoren bitten und um eine Antwort auf die Frage: Wie sieht die Europäische Union im Jahr 2030 aus? Die letzte Stufe nennen wir Pioneers Wanted!: Das ist ein eintägiger Auswahltag auf unserem Campus am Bodensee. Dort führst Du zwei Gespräche mit Professoren, Studierenden und Freunden der Uni. Und absolvierst eine reale Fallstudie in einer Gruppe mit anderen Bewerbern. Die vierköpfige Auswahlkommission setzt sich am Abend des Auswahltages zusammen, tauscht sich über ihre Eindrücke über Dich aus und entscheidet konsensual über ein Studienplatzangebot.

Auswahlverfahren

"Es war kein Spaziergang, aber auch kein Spießrutenlauf. Wahrscheinlich war es ein Marathon."
Bewerber am Abend seines Auswahltages


"Es war lang. Es war warm. Es war jeden Schweißtropfen wert." Bewerber am Abend seines Auswahltages

 

Sonstiges

Was machen eigentlich die Absolventen der ZU?


Zum Beispiel: verbeamtet werden. Barbara Drexler, Absolventin der London School of Economics und Doktorandin der ZU, hat über das Kommunikationsverhalten von Zentralbanken geforscht. Sie ist eine wahre Kosmopolitin und bodenständig - wie das Golferinnen eben sind. Nun ist sie Beamtin, und zwar bei der Bundesbank in Frankfurt.


Zum Beispiel: Unternehmen beraten. Viele dachten schon immer, dass er ein Überflieger sei, aber dass Sebastian Herzig direkt nach seiner Zeugnisübergabe schnell zum Flieger musste, kam einigen schon komisch vor. Er musste zum Mandanten. Er ist einer der ersten Junior Consultants bei Roland Berger Strategy Consultants in München mit einem Bachelor-Abschluss.


Zum Beispiel: Kultur managen. Hanna Steinmetz, Bachelor-Absolventin, beschäftigt vor allem die Frage, inwieweit Kunst als Intervention in Organisationen eingesetzt werden kann. Während ihres Studiums absolvierte sie Praktika in einer Galerie in Basel und beim Kulturkreis des Bundesverbandes der Industrie (BDI) in Berlin und arbeitet nun bei der Siemens AG im Siemens Arts Program in München.

 
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Allgemeine Informationen

Hochschultyp:  Universität
Trägerschaft:  privat
Gründungsjahr:  2003
Anzahl der Studierenden:  550
 

Kontaktdaten:

 
Zeppelin Universität  

Am Seemooser Horn 20
88045 Friedrichshafen
Baden-Württemberg
Deutschland




Auf dem Karrieretag in Dortmund finden Sie uns hier:
D 19

 
 

Mehr Infos:

Studienprogramme der ZU 
Hier werden alle 9 Studienprogramme der ZU detailliert vorgestellt.
Download: Studienprogramme_ZU.pdf Studienprogramme_ZU.... [254 Kb]