Hochschul-Fachkongress zu Auswahlverfahren


Neue Chancen für Hochschulen und Studieninteressierte

Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion

"Wozu auswählen?" hieß die Leitfrage in der Eröffnungsrunde der Fachtagung "Auswahlverfahren an Hochschulen", die das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und die EINSTIEG GmbH am 16. März 2006 gemeinsam im Congress-Centrum der Koelnmesse veranstalteten.

 

Profil schärfen

 

Carsten Dose vom Wissenschaftsrat forderte die Hochschulen auf, aktiv an der Zulassung ihrer Studierenden mitzuwirken, um die Qualifikation der Bewerber besser mit den Anforderungen des Faches abstimmen zu können und die Chance zu nutzen, das Profil der Hochschule zu schärfen. Dieser Aufgabe stellten sich rund 160 Vertreter von Universitäten, Fachhochschulen und privaten Hochschulen. Auf der Tagung und der begleitenden Messe mit 13 Ausstellern konnten sie Varianten von Auswahlverfahren kennen lernen und gemeinsam diskutieren.

 

Denn der Bedarf an geeigneten Auswahlverfahren ist groß, wie Hannah Leichsenring vom CHE hervorhob. Die Vielfalt der Studienmöglichkeiten erfordere jedoch auch eine bessere und intensivere Beratung der Studieninteressierten, betonte Christian Langkafel, Geschäftsführer der EINSTIEG GmbH. 



Kolja Briedis, HIS

Kolja Briedis, HIS

"Tests bundesweit entwickeln"

 

Nach einer Studie der Universität Hohenheim erlauben Schulnoten und Studierfähigkeitstests offenbar gute Prognosen für den späteren Studienerfolg. "Die Entwicklung von fachspezifischen Studierfähigkeitstests ist allerdings sehr aufwändig, es ist daher ratsam, solche Tests bundesweit zu entwickeln und durchzuführen", erläuterte Prof. Dr. Lothar Schmidt-Atzert von der Uni Marburg.

 

Auch bei den so genannten Selbsttests beantworten Studieninteressierte fachbezogene Fragen, deren Ergebnis ihnen allerdings direkt online als Bild der eigenen Stärken und Schwächen zurückgespielt wird. Schon diese intensive Auseinandersetzung mit den Anforderungen des Studienfaches helfe, die Zahl der Studienabbrüche zu senken, so Alexander Zimmerhofer von der RWTH Aachen.



Publikum

Interessiertes Publikum

Motivierender Effekt

 

In eine ähnliche Richtung zielt das Konzept der Selbstauswahl, das den Kreis der Bewerber auf die gut informierten und entschlossenen Interessenten verengt. Zwar können diese Instrumente ein Auswahlverfahren nicht ersetzen, dieses aber bereits auf eine homogene Gruppe ähnlich gut informierter und vorbereiteter Bewerber beschränken. Schließlich sei auch der motivierende und dynamisierende Effekt nicht zu vernachlässigen, den Auswahlverfahren sowohl auf die Bewerber wie auf die Hochschullehrer haben können, berichtete Prof. Dr. Christian Opitz von der Zeppelin University.

Die Vorträge der Referenten der Fachtagung können auf der Seite "Präsentationen" heruntergeladen werden.

Hier gibt es den aktuellen Pressespiegel zur Fachtagung "Auswahlverfahren an Hochschulen" zum Download:

 

Pressespiegel "Auswahlverfahren an Hochschulen"

(PDF, 2,9 KB)

 

Pressekontakt

EINSTIEG GmbH
Constanze Beer
Im MediaPark 6d
50670 Köln
Tel. 0221/ 39809-66
Fax 0221/ 39809-60
c.beer@ einstieg.com
www.einstieg.com

 

CHE Centrum für Hochschulentwicklung
Britta Hoffmann-Kobert
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33332 Gütersloh
Tel. 05241/ 9761-27
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Britta.Hoffmann-Kobert@ CHE.de
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