An der Uni Würzburg wurden die Fächer Politik und Soziologie zusammengelegt: Heraus kam der Bachelor-Studiengang "Political and Social Studies". Der Studiengang punktet mit einer vorbildlichen Praxisorientierung, die vorwiegend im Medienbereich angesiedelt ist.
Der neue Studiengang ist interdisziplinär: Zum Studium gehören nicht nur die Fächer Politik und Soziologie, sondern auch Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften. Außerdem kann man Schwerpunkte auf Friedens- und Konfliktforschung setzen. Besonderen Wert legt man in Würzburg auf Methodenkompetenz: Zu diesem Zweck wurde ein mobiles Methodenlabor aufgebaut, in dem die Studierenden mit Hilfe von Notebooks die empirische Sozialforschung kennen lernen. Damit man das Studium zügig durchziehen kann, wurde ein "Mentoring-Programm" entwickelt, das eine gute Betreuung garantieren soll.
Neben der Theorie wird auch die Praxis nicht vergessen: Zum Studium gehört ein Pflichtpraktikum, außerdem können die Studenten von Unternehmenskooperationen der Hochschule profitieren. Beim Modul "Medien und Kommunikation" kann man zum Beispiel mit Redakteuren der "Main Post" zusammenarbeiten.
Das Studium dauert sechs Semester. Danach kann man entweder sofort in den Job einsteigen, oder einen Master anschließen: Der Master-Studiengang "Political and Social Sciencies" ist für das Wintersemester 2010/2011 geplant.
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