Hamburg und Bremen sind beliebt unter Studenten: 2008 kamen viel mehr Studenten von außerhalb in die beiden Stadtstaaten als Einheimische sie zum Studieren verließen. Genau anders herum ist es in Brandenburg und Schleswig-Holstein.
Studenten sind mobil: Viele ziehen, wenn sie ihr Studium aufnehmen oder nach einigen Semestern die Hochschule wechseln, durch die ganze Republik. Einige Bundesländer "verlieren" dadurch Studenten, weil mehr Einheimische wegziehen als neue von außerhalb hinzukommen. Andere "gewinnen" Studenten, weil besonders viele Studenten aus anderen Bundesländern hinzukommen. Die Differenz aus ab- und zuwandernden Studierenden bezeichnet das Statistische Bundesamt als "Wanderungssaldo".
Gerade hat das Amt die Salden der 16 Bundesländer für das Jahr 2008 veröffentlicht. Die Gewinner: Hamburg und Bremen. Sie begrüßten jeweils etwa 30 Prozent mehr neue Studenten als sie Einhheimische an andere Länder verloren. Auch Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Berlin, Sachsen und Rheinland-Pfalz weisen positive Wanderungssalden auf. In Niedersachsen, dem Saarland, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg nahm die Zahl der Studierenden dagegen ab.