Schnittstelle zum Ich
Mit dem Sommersemester 2010 startete an der Universität Würzburg der Studiengang "Mensch-Computer-Systeme". Im Mittelpunkt steht die Verknüpfung von Psychologie und Informatik.
Endlich! Mit dem Weihnachtsgeld von Oma hast du dir den lang ersehnten DVD-Recorder geleistet. Voller Vorfreude reißt du die Verpackung auf und beginnst, das neue Teil mit dem Fernseher zu verkabeln. Aber: Drei Stunden später läuft das Ding noch immer nicht, und du bist mit den Nerven am Ende.
Dafür gibt es mehrere mögliche Ursachen:
- Du bist zu blöd.
- Die Bedienungsanleitung liegt leider nur in Chinesisch und Tschechisch vor.
- Das Gerät ist schlichtweg schlecht und benutzer-unfreundlich konzipiert.
Im neuen Studiengang Mensch-Computer-Systeme geht es darum, zu erreichen, dass zumindest die dritte Möglichkeit nicht mehr allzu häufig eintritt. Die Studierenden sollen lernen, elektronische Geräte optimal an Bedürfnisse und Fertigkeiten der Personen, die sie bedienen sollen, anzupassen.
Dafür schlägt der Studiengang die Brücke zwischen Informatik und Psychologie Die Studierenden lernen unter anderem Aspekte des Software-Engineering und der empirischen Evaluation von Systemen kennen. In Praktika wenden sie das gelernte Wissen unmittelbar an.
Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester. Pünktlich für den ersten Absolventen-Jahrgang soll ab 2013 ein passende Master-Studiengang angeboten werden.
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