An der Universität Bochum werden die Studiengebühren vorbildlich eingesetzt: Ab sofort gibt es dort einen "Feedback-Service" für wissenschaftliche Hausarbeiten. Die Beratung soll die Qualität der Arbeiten steigern und den Studenten Tipps und Tricks des Schreibens näher bringen.
Welcher Student kennt nicht die Angst vor dem leeren Blatt oder den Schrecken vor einem sperrigen Thema. Manchmal verrennt man sich auf, schreibt viel zu viel und weiß nicht mehr weiter. Hilfe bietet der "Feedback- Service" des Bochumer Schreibzentrums: Montags, mittwochs und freitags kann man sich von zehn bis 16 Uhr im Tutorienzentrum (Querforum West) beraten lassen. Die Tutoren lesen die Hausarbeiten, geben Anregungen und bieten eine professionelle Rückmeldung.
"Mit diesem Service, der an US-amerikanischen Universität längst Standard ist, sind wir in Deutschland unter den ersten", sagt Gabriela Ruhmann, Leiterin des Schreibzentrums, das den Service initiiert hat. Ziel des Feedbacks sei es, den Autoren Anregungen zu geben, damit das Schreiben besser klappt. Studierende können während der Öffnungszeiten einfach vorbeikommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Service wird aus Studiengebühren finanziert.
Mehr Infos gibt es auf der Webseite des Schreibzentrums unter
www.sz.rub.de.