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Interview mit Karin Reuschenbach über Arbeitsplätze bei Banken

"Es wird weiter eingestellt"

Karin Reuschenbach von der "Frankfurt School of Finance and Management" über die Auswirkungen der Bankenkrise auf den Ausbildungsmarkt und die Fähigkeiten, die man für Arbeitsplätze bei Banken mitbringen muss. Stefan Moskopp

Karin Reuschenbach, Leiterin Career Centre Frankfurt School of Finance & Management im Interview über Arbeitsplätze bei Banken.

Einstieg: Früher galten die Arbeitsplätze bei Banken als sehr sicher, wie ist das heute angesichts der Bankenkrise?

Reuschenbach: Es bekommt jeder mit, dass es Entlassungen bei Banken gibt, auch bei den großen internationalen. Aber da geht es in erster Linie ums Investmentbanking. Außerdem ist die Krise ja nicht das Ende der Banken. Ohne Banken würde das ganze Wirtschaftssystem zusammenbrechen. Es findet aber gerade ein Strukturwandel in der Branche statt.

Einstieg:  Hat denn der Nachwuchs überhaupt noch Lust auf Bank?

Reuschenbach: Ganz klar: ja! Das Interesse an Banken ist bei jungen Menschen ungebrochen. Auch weil die Verdienstmöglichkeiten nach wie vor gut sind und man international arbeiten kann. Umgekehrt müssen Banken immer wieder neue Mitarbeiter einstellen. Erfreulicherweise wiederholen die Banken zurzeit nicht den Fehler vergangener Krisen, das Recruiting zurückzufahren. Das heißt, es wird weiter eingestellt!

Einstieg:  In welchem Bereich sind die Karrierechancen zurzeit am besten?

Reuschenbach: Als Leiterin des Career Centers sage ich natürlich: Die Chancen sind da am größten, wo man sich am wohlsten fühlt, denn da bringt man in der Regel auch die beste Leistung. Ich denke, dass zukünftig der direkte Kundenkontakt wieder wichtiger wird. Das muss natürlich vom Typ her zu einem passen.

Keyterms:
 
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