...und wer was werden will, studiert Wirtschaft: Eine Studie hat die Einstiegsgehälter von Wirtschaftswissenschaftlern analysiert - und die sind hoch.
Bei rund 40.000 Euro liegt das durchschnittliche Jahresgehalt von Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge. Zum Vergleich: Sprach- und Kulturwissenschaftler kommen auf rund 30.000, Geistes- und Sozialwissenschaftler auf etwa 31.200 Euro im Schnitt. Wichtig: Einbezogen in die Untersuchungen sind nur die Gehälter derjenigen, die überhaupt einen richtigen Job gefunden haben. Die, die sich nach dem Abschluss von Praktikum zu Praktikum und Nebenjob zu Nebenjob hangeln, tauchen in den Zahlen gar nicht auf.
Wichtig sind übrigens nicht nur das Fach, sondern auch Abschluss und Branche: Wer als Wirtschafts-Absolvent in der Pharmabranche einsteigt, verdient mit 45.000 Euro deutlich mehr als die meisten seiner Kollegen.
Bei den Abschlüssen gibt es eine klare Rangfolge: Wer einen Master in der Tasche hat, kann mit dem höchsten Einstiegsgehalt rechnen. Danach folgen Diplom, FH-Abschluss und Bachelor.
Was meint ihr: Nutzt es, sich bei der Wahl des Studiengangs an solchen Zahlen zu orientieren? Wie wichtig ist euch die Kohle? Postet eure Meinung!
Es ist ganz klar, dass bestimmte Studienfächer und Fachbereich höher bzw. unterschiedlich entlohnt werden. Aber das Gehalt darf deswegen nicht das Maß aller Dinge sein. Wenn man sich bspw. nicht für Pharma interessiert, kann man seinen Job auch nicht richtig machen, oder ist unzufrieden. Auf die Dauer kann soetwas nicht mit Geld ausgeglichen werden. Außerdem, wenn jemand einen Fachbereich gefunden hat der einem liegt hat man unter Umständen umso bessere Aufstiegschancen. Bei der Berufswahl sollte man sich genau so wenig von den Gehaltsunterschieden manipulieren lassen, wie im Rahmen der Studienplatzwahl von den Studiengebühren.
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