Schummeln, Abschreiben, Betrügen - seit Jahren beklagen deutsche Hochschullehrer die Dreistigkeit ihrer Studenten. Einige amerikanische Unis lösen das Problem auf ihre Weise: die Studierenden überwachen sich gegenseitig.
Ehrlich durch Ehrenkodex - FAZ.net berichtet heute von einer Uni in den USA, an der die Studenten ihre Klausuren ohne Aufsichtspersonen schreiben. Der Prof teilt die Aufgaben aus, anschließend setzen sich die Prüflinge in einen freien Seminarraum oder bearbeiten die Fragen sogar im eigenen Zimmer des Campus-Wohnheims. Profs, Dozenten oder andere Aufpasser sind nicht dabei - und trotzdem gehen alle davon aus, dass nicht geschummelt wird. Warum? Weil die Studenten schon vor dem ersten Semester einen Eid auf einen studentischen Ehrenkodex geschworen haben - und weil sich alle gegenseitig überwachen. Wer jemanden beim Schummeln überrascht, ist verpflichtet, das zu melden. Das passiert auch, allerdings recht selten. Alle ehrlich also? Oder alle Spitzel? Was meint ihr: Ließe sich die Idee auch auf deutsche Schulen und Universitäten übertragen?
Ähm - geht's noch??? Das ist mal wieder die typische amerikanische Pseudo-Moral! Stasi-Methoden im "land of free", unter dem Deckmantel von Ehre und Moral... No, thank you!
bin auch der meinung, dass das in deutschland wohl kaum funktionieren würde und ich bezweifle auch, dass in amerika alle ehrlich sind. eher bin ich davon überzeugt, dass es bei uns in deutschland aus purem neid und eifersüchtelein dazu kommen würde, dass leute grundlos gemeldet werden, obwohl sie nicht gespickt oder geschummelt haben. und wie bitte soll das denn dann dem prof bewiesen werden. außerdem sind die profs hierzulande viel zu spießig. diese system mit dem eid auf den studentischen ehrencodex würde wenn überhaupt an waldorfschulen funktionieren, aber woanders doch nicht ;-)
So wird einer gegen den andern aufgehetzt. Wo bleibt sowas wie Vertrauen? Jeder gegen Jeden oder was.Also ich finde es schwachsinnig.