Wer in Potsdam studiert, findet neuerdings in der Ersti-Tüte eine BahnCard 50. Heimfahren zum halben Preis, ein ganzes Jahr lang, damit will die dortige Uni junge Wessis ködern und so dem eigenen Studentenmangel begegnen.
Auch andere Ost-Städte zeigen sich spendabel: Während Studenten im Westen mit Studiengebühren kräftig zur Kasse gebeten werden, drehte man in Erfurt den Spieß einfach um und steckte den Studenten Semester für Semester 100 Euro zu. Und in Greifswald wurde unter allen Erstsemester ein Segeltörn verlost.
Unmoralische Angebote? Ab wann würdet ihr schwach werden und zum Studium in eine Stadt ziehen, an die ihr vorher gar nicht gedacht hattet?
Ne Bahncard ist ja schon nicht schlecht, aber ich hab mal von ner Uni gehört, die ihren Studis Laptops zur Verfügung stellt, die sie nach Studienende behalten können. Das find ich mal cool, da würd ich vielleicht auch schwach werden... ;-)
Ich würde mich sofort ködern lassen, schliesslich soll ich ja kein Viagra oder eine "Verlängerung" bestellen, sondern, und das durchweg, an einer guten Uni studieren. Wer flexibel ist (und das sind Studis ja meistens) der kann doch auch in Erfurt leben (ist auch viel billiger als in Köln oder Hamburg) eine gute Ausbildung erhalten und danach hingehen wo er möchte. Besser als im Studium von der Hand im Mund leben, dadurch evtl. sogar länger studieren und nicht so schnell eigenes Geld verdienen. Ausserdem muss man ja irgendwie gegen die "Ost-Flucht" angehen, schliesslich gibt es keinen Grund im Osten schlechter dazustehen als im Westen.
Solange man die BahnCard erhält, weil man dort studiert und nicht dort studiert um die BahndCard zu erhalten ist doch alles IO.