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24.05.2012  

Vorstellungsgespräch

Gut vorbereitet ist halb nervös

Das Vorstellungsgespräch steht und fällt mit der Vorbereitung. Sich auf gängige Fragen wie "Was sind Ihre Schwächen?" vorher Antworten zurechtzulegen, ist die halbe Miete.

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Vorstellungsgespräch: Vorbereitung ist wichtig
© contrastwerkstatt - Fotolia.com

Als Daniel Böhm die Einladung zum Vorstellungsgespräch in den Händen hält, freut er sich riesig. Er hatte sich bei der Commerzbank für eine Ausbildung zum Bankkaufmann beworben - und nun mit seiner Bewerbung die erste Hürde gemeistert.
Doch dann kommt die Nervosität: Wie läuft so ein Vorstellungsgespräch eigentlich ab? Welche Fragen kommen auf ihn zu? Welche Kleidung sollte ein angehender Bank-Azubi im Vorstellungsgespräch tragen?


Das Vorstellungsgespräch ist kein Verhör
Weit verbreitet ist der Irrglaube, das Vorstellungsgespräch diene der Firma dazu, Bewerber kritisch "auseinanderzunehmen" und sie mit unangenehmen Fragen in Verlegenheit zu bringen. Doch das entspricht glücklicherweise nicht der Realität. Personalern geht es im Vorstellungsgespräch vor allem um eins: Sie wollen herausfinden, ob der Bewerber zur ausgeschriebenen Stelle passt. Je ungezwungener das Gespräch, desto größer der Informationsfluss. Deshalb liegt es gar nicht im Interesse der Firma, "fiese" Fragen zu stellen. Als Bewerber sollte man sich stets vor Augen halten, dass es sich beim Vorstellungsgespräch um ein gegenseitiges Kennenlernen handelt, bei dem man nur das zu erzählen braucht, was man erzählen will. "Leider denken viele Kandidaten bei jeder Frage, die wir im Vorstellungsgespräch stellen, an eine Falle. Dabei interessieren uns wirklich nur die Fakten", sagt Stefanie Meyers, die bei der Commerzbank als Beraterin in der Berufsausbildung tätig ist. Wer sich zu viele Gedanken mache, tue sich keinen Gefallen. "Gut gemeinte Ratschläge von Eltern oder aus Bewerbungsbüchern auswendig gelernte Antworten verunsichern Bewerber häufig. Am besten ist es immer, wenn man im Gespräch man selbst ist", empfiehlt Meyers. 

Mit guter Vorbereitung ins Vorstellungsgespräch
Bestimmte Fragen stellt allerdings fast jeder Personaler, und umgekehrt möchten Bewerber ja ebenfalls mehr über das Unternehmen erfahren. Vorbereitung ist also wichtig.
Daniel möchte im Vorstellungsgespräch mehr über die einzelnen Stationen der Ausbildung in Erfahrung bringen. Damit er seine Fragen nicht vergisst, macht er sich zu Hause Notizen. Außerdem sieht er sich noch mal in Ruhe das Anschreiben und den Lebenslauf seiner Bewerbung an. Denn genau diese Unterlagen wird sein Gegenüber vor sich liegen haben, um im Dialog auf einzelne Punkte des Lebenslaufs einzugehen. Zu einer guten Vorbereitung auf ein Vorstellunggespräch gehört auch, möglichst viel über das ausbildende Unternehmen herauszufinden. Größere Firmen berichten auf ihrer Webseite meist umfangreich über ihre Philosophie, ihre Geschäftsfelder sowie Ausbildungsinhalte.

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