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06. November 2009  
Kreativ bewerben

Finger weg vom Pizzakarton

Personaler wissen kreative Mappen zu schätzen, denn sie verraten viel über die Persönlichkeit des Bewerbers. Die Kunst liegt darin, mit der „etwas anderen Bewerbung“ positiv aufzufallen, ohne albern zu wirken. Anke Tillmann

© Photocase: Flügelwesen

Mal so grundsätzlich...

Bücher zum Thema Bewerbung geben oft widersprüchliche Empfehlungen für die Gestaltung von Anschreiben, Lebenslauf und Co. Warum sich also nicht mal davon frei machen? In kreativen Branchen darf die Mappe ruhig etwas unkonventioneller ausfallen. Dennoch gilt auch hier: Formalitäten einhalten, Rechtschreibfehler vermeiden, professionelles Foto mitschicken! Und: Eine benutzerfreundliche Darstellung ist Pflicht – der Empfänger muss alle Daten, die ihm wichtig sind, binnen Sekunden finden. Mappen, die dem Leser Arbeit machen (z.B. Anschreiben als Puzzle oder Flaschenpost), sind keine gute Idee! 

 

Das Eckige und das Runde

Wer sagt, dass die Blätter in deiner Bewerbung vier Ecken haben müssen? Vielleicht hältst du ja Ecken generell für überschätzt. Wie wäre es mit abgerundeten Ecken? Und einem Querformat statt der hochkantigen Norm? Alles geht – Hauptsache, du setzt deine Mittel konsequent ein. Wer im wahrsten Sinne des Wortes die Ecken knickt oder das Format flachlegt, muss darüber hinaus nicht noch mit der Farbe und den Schriftarten spielen. Sparsame Kreativität ist eleganter als die Variante: „Guck’ mal, was mein Computer alles kann“.

  1. Teil: Alles geht, aber konsequent
  2. Teil: Farbiges Papier, aber die gleiche Schriftart
  3. Teil: Das Deckblatt als Schaufenster
  4. Teil: Video und Weblog
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