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14. Juni 2010  
Das Anschreiben der Bewerbung

Bloß keine Floskeln!

Das Anschreiben einer Bewerbung ist die Visitenkarte des Bewerbers. Wer auf Floskeln und Phrasen setzt, geht in der Masse der Bewerbungen unter. Stattdessen sollte man im Anschreiben der Bewerbung die persönlichen Stärken hervorheben.
Im Anschreiben der Bewerbung sollte man die eigenen Stärken darstellen.

Im Anschreiben der Bewerbung sollte man die eigenen Stärken darstellen.

Das Anschreiben der Bewerbung ist die erste Arbeitsprobe, die das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst, von dir zu sehen bekommt – und darum besonders wichtig. Der Personaler möchte sich ein Bild von dir machen, um entscheiden zu können, ob du zum Ausbildungsplatz passt. Verabschiede dich beim Schreiben daher von Floskeln, die alle benutzen, und stelle stattdessen deine persönlichen Stärken in den Vordergrund.


Ein schlechtes Beispiel für ein Anschreiben einer Bewerbung

In unserem Bild (Anklicken zum Vergrößern) zeigen wir dir am Beispiel des Bewerbungsanschreibens von Laura, die eine Ausbildung zur Fotografin absolvieren möchte, wie man die häufigsten Fehler im Anschreiben vermeiden kann. Laura erwähnt zwar in ihrem Anschreiben einige ihrer Fähigkeiten und Erfahrungen. Trotzdem kann man noch viel verbessern:

1. Name und Adresse reichen als Kontaktangaben nicht aus – hier gehören
auch E-Mail-Adresse und Telefon- oder Handynummer hin. Überlege dir außerdem, ob du deine Adresse nicht in Form einer Kopfzeile angeben willst – das sieht gut aus und gibt der Bewerbung eine etwas persönlichere Note.

2. Ansprechpartner fehlt! Versuche herauszubekommen, wer für die eingehenden Bewerbungen zuständig ist und richte deine Bewerbung direkt an diese Person. Lass dir den Namen buchstabieren, falls du dir über die Schreibweise unsicher bist.

3. Im Betreff sollte stehen, welche Ausbildung du anstrebst und wo du die Stellenanzeige gesehen hast (Medium und Datum nennen!).

4. Rechtschreibfehler gehen gar nicht! Es muss heißen: "mit großem Interesse"
und "bei Ihnen bewerben".

5. Was ist seit dem vergangenen Jahr passiert? Dieser Satz deutet eine Lücke
im Lebenslauf an, die du erklären musst. Der Personaler könnte sonst denken, dass du ein Jahr auf der faulen Haut gelegen hast.

6. Die Formulierung „viel gelernt“ ist ungenau. Der Personaler ist kein Hellseher
– er braucht konkrete Infos darüber, was du wo gelernt hast.

7. Was hat der Führerschein mit Flexibilität zu tun? Gemeint ist hier wohl eher die Mobilität. Im Anschreiben solltest du dich bei jedem Wort fragen: Was will ich eigentlich damit sagen?

  1. Teil: Die häufigsten Fehler im Anschreiben
  2. Teil: Anschreiben: So machst du es richtig
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