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29. Dezember 2010  
Facebook, Xing, SchülerVZ & Co.

Arbeitgeber checken Bewerber im Netz

Viele Arbeitgeber informieren sich im Internet über Bewerber. Kandidaten, deren Profile in sozialen Netzwerken wie SchülerVZ, StudiVZ oder Facebook aus Sicht der Personaler unseriös wirken, haben schlechte Chancen. Auch angehende Azubis und Berufseinsteiger werden "durchleuchtet".

© Rainer Sturm / Pixelio.de

Laura ist 19, hat gerade Abi gemacht und möchte Bankkauffrau werden. Ihre Bewerbung ist top: Sie hat gute Noten in Mathe und Deutsch und führt im Lebenslauf Nebenjobs, Praktika und sogar ein halbes Schuljahr in den USA auf. Auf ihrem Bewerbungsfoto ist sie dezent geschminkt und trägt eine helle Bluse zum dunklen Blazer. So präsentiert sie sich als intelligent und engagiert – der Traum eines jeden Personalers in der Banken-Branche.

 

Es gibt aber auch noch eine andere Laura. Die, die gerne Bob Marley hört und im letzten Sommer ihre Haare noch zu Dreadlocks gedreht hatte. Die, die sich gerne am Strand im knappen Bikini fotografieren lässt – oder auf einer Party, mit gleich zwei Jungs in den Armen.

 

Die Hälfte der Unternehmen recherchiert Bewerber im Netz

Diese zweite Laura lernen Personaler kennen, wenn sie den Namen der ersten Laura googlen oder nach ihr in sozialen Netzwerken wie SchülerVZ, StudiVZ, Facebook oder Wer-kennt-Wen suchen. Und das machen gar nicht so wenige: In einer aktuellen Umfrage des IT-Berufsverbandes "Bitkom" gaben 49 Prozent der befragten Unternehmen an, bei der Bewerber-Auswahl Informationen aus dem Internet zu nutzen.

  1. Teil: Die Hälfte der Unternehmen recherchiert Bewerber im Netz
  2. Teil: Nützliches hervorheben, allzu Privates verstecken
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BewerbungArbeitgeberStudiVZNetzwerke

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