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12.03.2014  

Muster-Vorlagen und Tipps

Der Lebenslauf

Der Lebenslauf ist das Herzstück jeder Bewerbung. Wer ein paar Grundregeln beachtet oder eine gute Vorlage oder Muster verwendet, kann leicht einen Lebenslauf erstellen, der Personaler beeindruckt.

Lebenslauf (Muster 2014) für die Bewerbung
Lebenslauf (Muster 2014) für die Bewerbung

Mit dem Lebenslauf (auch: "curriculum vitae" oder kurz "cv") kann man in der Bewerbung einiges falsch machen – aber auch viel richtig. Grundsätzlich gilt: Der Lebenslauf sollte logisch aufgebaut, übersichtlich und lückenlos sein. Darüber hinaus kann eine persönliche Note bei der Gestaltung sinnvoll sein, um sich mit dem Lebenslauf von der Vielzahl der anderen Bewerber abzuheben. Dabei kann man eine Vorlage oder ein Muster benutzen oder einfach selbst kreativ werden. Aber Achtung: Je konservativer die Branche, desto sparsamer sollte man im Lebenslauf mit Farben und Gestaltungselementen umgehen.

Eine schlechtes Beispiel für einen Lebenslauf
In unserer Bildergalerie (anklicken zum Vergrößern) findest du den Lebenslauf von Laura, die sich für die Ausbildung zur Fotografin bewerben möchte. Laura ist noch ein Jahr vom Abitur entfernt. Während eines Praktikums konnte sie bereits in die Arbeitsabläufe eines Fotostudios hineinschnuppern, außerdem hat sie einen Fotokurs absolviert und erfolgreich an einem Fotowettbewerb teilgenommen. Trotzdem eignet sich ihr Lebenslauf nicht gerade als Muster-Vorlage.

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Die zehn häufigsten Fehler beim Lebenslauf

1) Die Formatierung des Dokuments ist unübersichtlich: Die Überschrift und die Zwischenüberschriften heben sich nicht vom Rest ab, die PC- und Sprachenkenntnisse sind keiner Zwischenüberschrift zugeordnet.

2) Die Eltern im Lebenslauf aufzuführen, ist heute kein "Muss" mehr. Unser Tipp: Erwähne sie, wenn deine Mutter oder dein Vater einen Beruf haben, der dem, für den du dich gerade bewirbst, ein bisschen ähnlich ist. Lauras Vater ist Chemieingenieur. Da sich auch Fotografen mit Chemie auskennen müssen, weist Laura in ihrem Lebenslauf auf ihren Vater hin.

3) Egal, welche Schule du besucht hast: Gib deinen Abschluss an. Wenn du noch nicht fertig bist, kannst du schreiben "Voraussichtlicher Abschluss: Abitur 2013". Schreibe deine Note dazu, wenn sie schon feststeht und sie gut ist.

4) Der Begriff "Jobs" klingt im Lebenslauf etwas abwertend. Besser: "Praktische Erfahrungen". So passen auch der Fotokurs und der Wettbewerb besser in die Rubrik.

5) Die Zeitangaben müssen präzise sein. Gib an, in welchen Monaten du was gemacht hast.

6) Damit sich der Personaler ein Bild von deinen Fähigkeiten machen kann, sollte bei der Angabe der Jobs eine Beschreibung deiner Tätigkeiten nicht fehlen. Je genauer dein Text, desto mehr weiß der Leser des Lebenslaufs über dich und desto besser kann er beurteilen, ob du zur ausgeschriebenen Stelle passt.

7) Fast alle Bewerber geben im Lebenslauf an, dass sie PC-Kenntnisse haben. Die Aussage ist zu ungenau. Liste auf, mit welchen Programmen du bereits gearbeitet hast.

8) "Musik“ alleine klingt so, als würde Laura einfach ganz gerne mal zum Abschalten Musik hören. Sie hört aber nicht nur Musik, sie macht auch welche. Es sind gerade die Interessen, die das Bild eines Bewerbers im Lebenslauf "menschlich" machen. Lauras Banderfahrung zeigt außerdem, dass sie sich in eine Gruppe integrieren kann und dass sie sich nicht scheut, vor fremden Menschen auf der Bühne zu stehen.

9) Jeder Lebenslauf muss am Ende mit Ort und Datum versehen werden. Achte
immer darauf, dass das Datum mit dem im Anschreiben übereinstimmt!

10) Ein Lebenslauf ist nur dann formal vollständig, wenn er eine Unterschrift trägt.

  1. Teil: Lebenslauf: Die 10 häufigsten Fehler
  2. Teil: Lebenslauf: So machst du es richtig
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