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06.03.2014  

Muster-Vorlagen und Tipps

Das Bewerbungsschreiben

Bewerbungsschreiben sind die Visitenkarten von Bewerbern. Wer auf Floskeln und Phrasen setzt, geht mit seiner Bewerbung in der Masse unter. Ein Muster oder eine Vorlage können beim Bewerbungsanschreiben helfen.

Bewerbungsschreiben Muster 2014
Bewerbungsschreiben (Muster für 2014): Hier
sollte man die eigenen Stärken darstellen.

Das Bewerbungsschreiben ist die erste Arbeitsprobe, die das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst, von dir zu sehen bekommt – und darum besonders wichtig. Der Personaler möchte sich ein Bild von dir machen, um entscheiden zu können, ob du zum Ausbildungsplatz passt. Verabschiede dich im Bewerbungsanschreiben daher von Floskeln, die alle benutzen, und stelle stattdessen deine persönlichen Stärken in den Vordergrund.

Ein schlechtes Beispiel für ein Bewerbungsschreiben

In unserem Muster-Bewerbungsschreiben (Bild anklicken zum Vergrößern) zeigen wir dir am Beispiel des Bewerbungsschreibens von Laura, die eine Ausbildung zur Fotografin absolvieren möchte, wie man die häufigsten Fehler im Bewerbungsschreiben vermeiden kann. Laura erwähnt zwar in ihrem Bewerbungsanschreiben einige ihrer Fähigkeiten und Erfahrungen. Trotzdem kann man noch viel verbessern:

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1. Name und Adresse reichen als Kontaktangaben nicht aus – hier gehören auch E-Mail-Adresse und Telefon- oder Handynummer hin. Überlege dir außerdem, ob du deine Adresse nicht in Form einer Kopfzeile angeben willst – das sieht gut aus und gibt der Bewerbung eine etwas persönlichere Note.

2. Ansprechpartner fehlt! Versuche herauszubekommen, wer für die eingehenden Bewerbungen zuständig ist und richte dein Bewerbungsanschreiben direkt an diese Person. Lass dir den Namen buchstabieren, falls du dir über die Schreibweise unsicher bist.

3. Im Betreff sollte stehen, welche Ausbildung du anstrebst und wo du die Stellenanzeige gesehen hast (Medium und Datum nennen!).

4. Rechtschreibfehler gehen gar nicht im Bewerbungsschreiben! Es muss heißen: "mit großem Interesse" und "bei Ihnen bewerben".

5. Was ist seit dem vergangenen Jahr passiert? Dieser Satz deutet eine Lücke
im Lebenslauf an, die du erklären musst. Der Personaler könnte sonst denken, dass du ein Jahr auf der faulen Haut gelegen hast.

6. Die Formulierung "viel gelernt" ist ungenau. Der Personaler ist kein Hellseher
– er braucht konkrete Infos darüber, was du wo gelernt hast.

7. Was hat der Führerschein mit Flexibilität zu tun? Gemeint ist hier wohl eher die Mobilität. Im Bewerbungsschreiben solltest du dich bei jedem Wort fragen: Was will ich eigentlich damit sagen?

8. Wenn du dich als "teamfähig" und "belastbar" präsentieren möchtest, musst du diese Eigenschaften belegen, indem du erklärst, wo und wann du deine Teamfähigkeit und Belastbarkeit schon unter Beweis gestellt hast. Ansonsten bleiben die Begriffe leere Worthülsen.

9. Die zweifache Verwendung des Wortes "würde" macht den Satz holprig und gibt ihm einen unterwürfigen Touch. Im Bewerbungsschreiben darf ruhig ein bisschen selbstbewusster formuliert werden.

10. Unter dem Namen müssen heute zwar nicht mehr alle Anlagen (wie Lebenslauf, Zeugnisse usw.) einzeln aufgeführt werden. Das Wort "Anlagen" als Hinweis sollte aber nicht fehlen.

  1. Teil: Die häufigsten Fehler im Bewerbungsschreiben
  2. Teil: Bewerbungsschreiben: So machst du es richtig
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