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30. Oktober 2008  
Praktikum und Ausbildung bei VIVA

"Jeden Tag etwas Neues"

Wenn Jugendliche von einer Karriere bei VIVA träumen, denken sie in erster Linie daran, als Moderator zu arbeiten. Dabei wissen viele gar nicht, dass der Musiksender auch hinter der Kamera spannende Praktika, Jobs und Ausbildungen zu bieten hat. Wir haben mit dem Volontär Florian Rottengatter und dem Azubi Marcus Gehrmann über die Arbeit bei VIVA gesprochen.
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Florian Rottengatter und Marcus Gehrmann

Einstieg: Was lernt man als Azubi, Volontär oder Praktikant bei VIVA?

Florian Rottengatter, Volontär und Ex-Praktikant: 
In der Abteilung Music Department lernt man vor allem, wie Fernsehsendungen aufgebaut werden. Man ist in die kompletten Entstehung einer Sendung wie z.B. „Die Straßencharts" oder „Klaas' Wochenshow" eingebunden. Das heißt, von der Idee, über die Recherche von Fakten und Videos bis zur Produktion sind Volontäre und auch Praktikanten involviert. Bei der Produktion kann man sehr viel Technisches lernen. Das heißt, jeder lernt die grundlegenden Schritte für den Umgang mit einer Kamera und die Arbeit an einem Schnittplatz kennen. Für mich ist aber das Wichtigste, das man lernt, sich kreativ auszutoben. Ich glaube in keiner Ausbildung hat man so viel Freiheit, seine Ideen umzusetzen wie hier.

Marcus Gehrmann, Auszubildender Event Management:
In meiner zweijährigen Ausbildung im Bereich Event Management habe ich sehr schnell gelernt, selbstständig zu arbeiten und zu erkennen, wie ich ein Problem am effektivsten lösen kann. Viele Aufgaben werden schon sehr früh an Volontäre, Praktikanten und an Azubis abgegeben und damit meine ich nicht Kaffee kochen. Der Verantwortungsbereich wächst sehr schnell. Und das ist es auch, was die Arbeit hier aus macht. Wen man wirklich will, kann man hier sehr viel machen und erreichen.

Einstieg: Ist es tatsächlich so spannend bei einem Musiksender zu arbeiten, wie sich die meisten das vorstellen?

Florian Rottengatter: Ich finde es unglaublich spannend. Natürlich trifft man nicht jeden Tag 50 Cent, Puff Daddy oder Jennifer Lopez, aber trotzdem erlebt man jeden Tag etwas Neues. Das Schöne und Spannende ist vor allem, dass sich täglich ein unerwarteter Dreh ergeben kann. Bei einem Musiksender wie VIVA ist es eben vor allem wichtig, aktuell zu sein – also müssen wir schnell handeln können. Aber natürlich gibt es immer wieder Highlights auf die man sich besonders freut, wie zum Beispiel Interviews oder Festivals, bei denen man immer interessante Künstler treffen kann.

Marcus Gehrmann: Ganz klar: Ja! Ich habe so viele Erfahrungen und Eindrücke gewinnen können, das hätte ich nie gedacht. Es ist ja nicht nur VIVA mit Veranstaltungen wie den Award Shows “Comet“ und “Vivalicious“ sowie den Clubtouren wie "Es ist Sommer" und "Style Nights", es kommen noch viele weitere Dinge hinzu. Mit MTV, Nick und Comedy Central ist es eine perfekte und bunte Mischung. Und das Schönste für mich: Kein Tag gleicht dem anderen, was sich durch die Vielfalt der verschiedenen Projekte erklären lässt.

Einstieg: Was wünschst du Dir für die Zeit nach der Ausbildung / dem Volontariat / dem Praktikum?

Florian Rottengatter: Klar hofft man, nach seiner Zeit als Volontär übernommen zu werden. Ich wünsche mir vor allem erfolgreich das weitermachen zu können, was mir und auch den Zuschauern Spaß macht. Was man nicht haben muss, ist Angst vor dem Ende der Ausbildung. Jeder, der bei VIVA sein Volontariat gemacht hat, findet einen Weg, der ihn weiterführt, weil man einfach wahnsinnig viel an Erfahrung und Gelerntem mitnimmt. Egal, ob es Planung, Koordination, Dreh, Realisation oder  Postproduktion ist.

Marcus Gehrmann: Dass ich hier weiter arbeiten kann. Und dieser Wunsch ist mir schon erfüllt worden, nachdem ich gestern meine Abschlussprüfung bestanden habe und übernommen wurde.

Einstieg: Herzlichen Glückwunsch!

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