Faszination Flugzeug
Tanja Rau, 21, macht eine Ausbildung zur Fluggerätemechanikerin mit Fachrichtung Fertigungstechnik. Sie lernt, Flugzeuge zu bauen und instand zu halten. Um das zu meistern, muss sie sowohl technisches als auch physikalisches und mathematisches Verständnis mitbringen.
Mein Name ist Tanja Rau, ich bin 21 Jahre alt und mache zurzeit eine Ausbildung zur Fluggerätemechanikerin mit Fachrichtung Fertigungstechnik bei der Airbus Deutschland GmbH. Meine Berufswahl ist mir nicht schwer gefallen, weil ich zuvor ein Fachgymnasium Technik besucht habe und dort festgestellt habe, dass ich nach dem Abitur einen technischen Beruf erlernen will. Auf dem Fachgymnasium konnte ich neben dem theoretischen Unterricht schon in die Praxis reinschnuppern und verschiedene Werkstoffen und Fertigungsverfahren kennen lernen. Die endgültige Entscheidung für den Beruf ist dann während eines Praktikums bei Airbus gefallen.
Ausbildungs- und Arbeitsalltag
Die Ausbildung dauert regulär dreieinhalb Jahre, bei besonders guten Leistungen kann man auf drei Jahre verkürzen. Neben Grundkenntnissen in der Metallverarbeitung lernt man alles über Kunststoffbearbeitung, Steuerungs- und Elektrotechnik. In Fachlehrgängen arbeitet man sich in die Fluggerätefertigung und den Umgang mit Pneumatik- und Hydraulik-Komponenten ein. Ein weiterer wichtiger Ausbildungsinhalt ist die Montage von Flugzeugteilen zu kompletten Baugruppen. Dabei muss man natürlich peinlich genau auf die Herstellungs- und Montagevorschriften achten und immer die Qualitätsanforderungen im Blick haben. Es ist schon erstaunlich wie komplex die Funktionen eines Flugzeuges sind! So sind präzises Arbeiten, gutes technisches, physikalisches und mathematisches Verständnis unerlässlich, um die hohen Anforderungen der Luftfahrtindustrie zu erfüllen und die Ausbildung mit Bravour zu meistern. Außerdem ist es sehr wichtig, sich schnell in unterschiedliche Teams integrieren zu können. Schließlich kann man viel von den Kollegen lernen!
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