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10. Mai 2010  
Arbeitsmarktperspektiven für BWL-Absolventen

BWL trotzt der Krise

Wirtschaftskrise hin oder her – in Sachen Beliebtheit ist BWL noch immer die Nummer 1 unter den Studienfächern. Einstieg hat sich bei den Experten erkundigt, was man schon während des Studiums tun kann, damit der Berufseinstieg später leichter fällt. Patrick Agis-Garcin

Schon seit vielen Jahren ist die Betriebswirtschaftslehre in Deutschland das beliebteste aller Studienfächer. Dementsprechend viele Absolventen konkurrieren nach ihrem Abschluss bei der Jobsuche. Trotzdem: Laut einer Studie des Hochschul-Informations-Systems finden 80 Prozent der BWLer binnen zwölf Monaten nach ihrem Abschluss eine Stelle – ein relativ hoher Wert.

 

Eine weitere gute Nachricht: Die Wirtschaftskrise hat nur geringe Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt für Betriebswirte. "Wenn man die Arbeitslosigkeit für Betriebswirte aus den Jahren 2008 und 2009 vergleicht – also dem Jahr vor der Krise und dem Krisenjahr – haben wir eine Steigerung von nur einem Prozent", sagt Ralf Beckmann, der für die Bundesagentur für Arbeit aktuelle Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt beobachtet.

 

Trends und Tendenzen

 

Zwar halten sich die Firmen mit Neueinstellungen wegen der Krise zurzeit merklich zurück – 2009 gab es insgesamt ein Fünftel weniger gemeldete Stellen für Betriebswirte als 2008. Insgesamt waren 2009 aber sogar vier Prozent mehr Betriebswirte beschäftigt als noch ein Jahr zuvor. "Das ist ein wichtiges Signal: Wirtschaftswissenschaftler sind auch in der Krise gefragt", so Beckmann.

Schlagworte:
 
BWLBerufseinstiegArbeitsmarkt

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