Mittendrin statt nur dabei
Als eingebettetes System bezeichnet man kleine Rechner oder Computer, die dafür sorgen, dass technische Geräte wie Waschmaschinen, DVD-Player oder auch Flugzeuge ihren Dienst verrichten. Mehr über die unsichtbaren Helfer erfährt man im Studiengang "Eingebettete Systeme" der Hochschule Mittweida.

"Eingebettete Systeme" sind die unsichtbaren Triebfedern für elektronische Geräte. © nilo / photocase.de
Kaum jemand weiß spontan etwas mit dem Begriff "Eingebettete Systeme" anzufangen, dabei sind diese in der uns umgegebenden Elektronik allgegenwärtig: Wer schon mal sein Handy oder seinen Computer aufgeschraubt hat, weiß, dass sich im Innenleben elektronischer Geräte eine Vielzahl einzelner Bauteile befindet. Jeder dieser Prozessoren, Sensoren oder Controller erfüllt eine ganz bestimmte Aufgabe und ist ins Große und Ganze "eingebettet". Da Speicherplatz und Rechenleistung knapp sind, bringen Spezialisten diesen Subsystemen bei, trotz knapper Ressourcen zuverlässig zu funktionieren.
Im Bachelor-Studiengang "Eingebettete Systeme" der Hochschule Mittweida lernen die Studierenden innerhalb von sieben Semestern, Zielfunktionen elektronischer Geräte und Komponenten zu strukturieren und Systemkonzepte für eingebettete Systeme zu erstellen. Ihr Fachwissen qualifiziert Absolventen unter anderem für die Entwicklung von Computertechnik, Medizintechnik, Kommunikations-, Fahrzeug-, Industrie- oder Unterhaltungselektronik.
- Einstieg in die Auto-Branche: "Reine Tüftler haben es schwer"
- Studiengang IT-Sicherheit: Kampf gegen Viren, Würmer und Trojaner
- Kameramann: Uuuund: Action!
- MINT-Projekte für Jugendliche: Raus aus der Schule, rein ins Labor
- Ingenieurwesen: Fragen und Antworten: Daniel Düsentrieb hoch zehn

