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21. Juli 2010  
Ausbildung zum Fotomedienlaborant

Kreativität im Fotolabor

Bilder sind faszinierende Informationsträger: sie dokumentieren, illustrieren, veranschaulichen. Vor allem die Medien und die Wirtschaft benötigen professionell erstellte und bearbeitete Fotos. Fotomedienlaboranten gehören zu den Leuten, die noch Bilder entwickeln können.
Fotomedienlaborant

Als Fotomedienlaborant kann man auch im Labor seine Kreativität unter Beweis stellen. © aboutpixel:marshi

Fotomedienlaboranten sind kreativ: sie nutzen alle computer- und labortechnischen Möglichkeiten zur Bildererstellung und -bearbeitung. Dabei beraten sie sich mit dem Kunden, wie das Bild dem Zweck entsprechend konzipiert werden könnte und welche technischen Möglichkeiten es gibt zur jeweiligen Bildproduktion. 

Mit der entsprechenden professionellen Bildbearbeitungssoftware können sie nahezu alle bildlichen Vorstellungen realisieren: Sie können Bilder retouchieren, verfremden, mit phototechnischen Effekten überlageren, kolorieren, neu berechneen, optisch verjüngen, restaurieren oder beliebige Collagen angfertigen. Fotomedienlaboranten kennen sich sowohl mit der elektronischen, als auch mit der herkömnlichen Bildbearbeitung aus: Im Fotolabor entwickeln sie lichtempfindliche Materialien, kontrollieren labortechnische Prozesse und setzen chemische Bäder an. In der Dunkelkammer entwickeln sie Filme, Fotos und Dias und stellen Vergrößerungen oder Bildausschnitte her. 

 

Bereitschaft zur ständigen Fortbildung notwendig 

Fotomedienlaboranten können mit allen technischen Geräten, vom Scanner bis zur Belichtungsmaschine professionell umgehen und kennen die Anforderungen der unterschiedlichen Medien, in denen das jeweilige Bild erscheinen soll. Der Arbeitsplatz von Fotomedienlaboranten ist das Foto-Fachlabor in Industrie, Handwerk oder in Forschungseinrichtungen.

  

Technisches Verständnis und Kreativität sowie das besondere Interesse an der Fotografie sind für diesen Beruf unabdingbar. Die Bereitschaft zu ständiger Fortbildung ist durch die kontinuierlichen technischen Neuerungen im Soft- und Hardwarebereich wichtig. Gerade weil die Zeiten der analogen Fotografie fast vorbei sind, sollte man unbedingt die Bereitschaft haben, sich auch nach der Ausbildung weiterzubilden. Zusätzlich sind Konzentrationsfähigkeit, Genauigkeit und Geduld für die pixelgenaue Detailarbeit wichtig. Kommunikative Fähigkeiten werden für die Beratung von und die Abstimmung mit den Kunden benötigt. Auch in diesem Medienberuf sind Englischkenntnisse von Vorteil.

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