Die Datenverwalter
Wer auf dem PC riesige digitale Bilder- oder Textordner hortet, weiß, wie schwer es ist, Ordnung zu halten. In Unternehmen ist das Datenchaos oft noch schlimmer – wie gut, dass Fachangestellte für Medien und Informationsdienste den Überblick behalten.
Fachangestellte für Medien & Informationsdienste behalten im Datenchaos den Überblick.© Pixelio: Karenovics
Daten recherchieren, sie bearbeiten und sichern - das sind die Aufträge der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste. Mögliche Arbeitsplätze sind Medien- und Pressearchive, Rundfunk und Fernsehen, Stadt- und Staatsarchive, Öffentliche und Wissenschaftliche Bibliotheken, Informations- und Dokumentationsstellen, Bildagenturen, Museen, Krankenhäuser oder Hochschulen - also alles Orte, wo viele Daten verarbeitet werden.
Diesen noch sehr junge Ausbildungsberuf (es gibt ihn erst seit Ende der 90er in Deutschland) lernen Auszubildende an Berufsschulen und Unternehmen. In der Fachrichtung Bibliothek entspricht und ersetzt dieser Beruf seit 1998 den des Bibliotheks-Assistenten. Auszubildene können zwischen fünf verschiedenen Fachrichtungen wählen: Archiv, Bibliothek, Information und Dokumentation, Bildagentur und Medizinische Dokumentation.
Informationen beschaffen, sichten und verwalten
Zu der Arbeit von Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste gehört auch, Daten technisch zu bearbeiten und aufzuarbeiten. Sie stöbern neue Büchern und andere Medien für die Bibliothek auf, pflegen die Bestände und informieren die Bibliotheksbesucher. Im Fachbereich "Information und Dokumentation" geht es darum, Informationen zu beschaffen, zu sichten und für die Weiterverarbeitung aufzubereiten. Die Daten werden in Datenbanken abgelegt, verwaltet und gepflegt.
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