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25. Oktober 2011  
Journalist werden in Kriegs- und Krisengebieten

Berufe im Fadenkreuz

Journalismus ist nicht nur Tipparbeit: Reporter, Fotografen und Kameraleute begeben sich mitunter in gefährliche Situationen. Wenn in den TV-Nachrichten politische Unruhen und zerstörerische Naturkatastrophen gezeigt werden, sind Journalisten ganz nah am Geschehen.
Journalismus im Krisengebiet

Journalismus in Krisengebieten © Alfes

Alexander Alfes ist Kameramann für das ZDF und seit sechs Jahren weltweit unterwegs. Er lieferte schon Bilder aus Afghanistan, Haiti, Pakistan und Indien. Im Frühjahr dieses Jahres war er vier Wochen in Japan unterwegs, um über das Erdbeben, den Tsunami und die Atomkatastrophe zu berichten. Von Osaka aus ging es in zwei von der Riesenwelle zerstörte Küstenstädte. 

 

„Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.“

Robert Capa, US-amerikanischer Fotograf und Kriegsberichterstatter(1913-1954)

Doch auch das kann zum Beruf des Journalisten gehören: morgens erst einmal das Equipment vorbereiten, danach vor Ort drehen und Interviews aufzeichnen, später als Cutter am mobilen Schnittplatz die Beiträge schneiden, den Bericht per Satellit oder Internet nach Deutschland überspielen und am Ende des Tages das Equipment kontrollieren, Zubehör sortieren und Beiträge archivieren. „Als Kameramann aus solchen Regionen zu berichten, ist herausfordernd und auch anstrengend, da unsere Arbeitszeiten von den Geschehnissen diktiert werden. Hinzu kommt natürlich, dass das Leid der Menschen sehr groß ist. Das lässt niemanden kalt“, betont der gelernte Kameramann, Fotograf und Mediengestalter (Bild/ Ton).

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JournalismusKameramannAusland

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