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27. Juli 2010  
Cutter

Am Film basteln...

Cutter ist der richtige Beruf für Filmfans, die gern hinter den Kulissen eine entscheidende Rolle spielen wollen – bei der technischen Realisierung von Filmen.
Cutter

Nach der Klappe kommt der Cutter ins Spiel. © aboutpixel: marshi

Was haben Ben Hur, Matrix und Slumdog Milionär gemeinsam? Sie alle erhielten einen Oscar für den besten Schnitt. Wer die Bildauswahl aus dem gesamten filmischen Rohmaterial trifft, Sequenzen zusammen schneidet und mit Geräuschen hinterlegt, hat viel Einfluss auf die Spannung und die Aussagekraft von Filmen. Erst im Schnitt entscheidet sich wirklich, wie der Film aussehen wird. Früher wurde noch mit Schere am Schneidetisch gebastelt, heute spielt sich die Arbeit vor allem am Computer ab.

 

 Cutter realisieren den Bild- und Geräuschzusammenschnitt bei allen Arten von Filmproduktionen – ob bei Spielfilmen, Dokumentationen, Fernsehberichten oder Werbefilmen. Sie erstellen dramaturgische Konzepte, um filmische Effekte zu realisieren. Große Filme werden in der Regel komplett neu synchronisiert. 

 

Cutter synchronisieren jede Szene nach

Das bedeutet, dass die Schauspieler nach dem Abdreh im Studio noch einmal alle ihre Dialoge sprechen müssen. Cutter wählen anschließend gemeinsam mit einem Team die Geräusche und die Hintergrundmusik aus und Synchronisieren die Szenen, was absolute Präzision erfordert. 

 

Die filmische Aussage muss den Intentionen des jeweiligen Regisseurs entsprechen, daher werden Absprachen getroffen, wie Bilder, Geräusche und dramaturgische Abläufe umgesetzt werden. Abstimmungsarbeit ist auch mit den Kameraleuten und anderen an der technischen Fertigstellung eines Films beteiligten Mitarbeitern erforderlich. Cutter setzen bei ihrer Arbeit außer dem Computer viele technische Geräte ein, z.B. Standbildspeicher, Bild- und Tonmischer, Magnetaufzeichnungsanlagen, Schriftgeneratoren oder digitale Videoeffektgeräte. Auch im Video- und Web-technischen Bereich für die digitale Filmverarbeitung sind Cutter tätig.

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