Allroundtalente in der Produktion
Hörfunk und Fernsehen, die Multimedia-Branche und das Musik-, Film- und Videogeschäft - Kaufleute für audiovisuelle Medien sind in keinem Bereich wegzudenken. Kaufmännisch und organisatorisch betreuen sie die Herstellung von audiovisuellen Produkten .
Kaufmänner für audiovisuelle Medien haben den Überblick über Planung, Konzeption und Umsetzung von audiovisuellen Produkten. © Pixelio: Rolf Handke
Stell dir vor, du willst einen Film drehen. Du hast einen Kameramann, ein Drehbuch, Schauspieler..... doch keine Kameras und Mikrophone! Kaufmänner für audiovisuelle Medien sorgen im Mediengeschäft dafür, dass der Laden läuft. Steht ein Filmprojekt an, kalkulieren sie alle anfallenden Kosten und setzen die Höhe des Budgets fest. Im Büro berechnen sie den Materialverbrauch, beschaffen die technische Ausrüstung von der Kamera bis zum Hebekran und planen die Produktion.
Hierfür berücksichtigen sie z.B. auch eventuelle Risiken und schließen Versicherungen ab. Und: sie besprechen mit den Regisseuren die Finanzierungsmöglichkeiten des Films. Technisches Wissen spielt zwar in diesem Beruf eine große Rolle, man muss aber nicht unbedingt ein Technik- und Computerfreak sein, um den Beruf auszuüben. Die Ausbildungsdauer beträgt zweieinhalb bis drei Jahre.
Organisatorisches Talent
Um immer einen Überblick über Planung, Konzeption und Umsetzung von Medienproduktionsvorhaben zu haben, analysieren Kaufleute für audiovisuelle Medien die wirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten in Hinblick auf die Produktion. Sie haben auch im Blick, ob Kameramänner, Cutter oder Tonleute gebraucht werden, und buchen sie. Bis zur Logistik bei der Materialanlieferung reicht dieser Aufgabenbereich. Sie führen auch Beratungen durch und verhandeln mit Anbietern und Kunden. Auch arbeiten sie als Werber, entwickeln Marketing-Konzepte für die Medienprodukte und vermarkten sie.
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