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16. Februar 2010  
Branchen-Check PR und Kommunikation

Alles für die Firma

Eine Stelle für Öffentlichkeitsarbeit oder Public Relations gibt es in fast allen Unternehmen, Institutionen und öffentlichen Einrichtungen. Der Nachwuchs sollte Kommunikationstalent in Wort und Schrift sowie eine gute Ausbildung mitbringen. Welche Einstiegsmöglichkeiten es gibt, verrät unser Branchen-Check.
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PR und Öffentlichkeitsarbeit gewinnen an Bedeutung. © verenaN. / pixelio.de

Firmenchef Schmitz lädt zur Pressekonferenz. Anwesend sind der PR-Sprecher seine Firma und ein freier Mitarbeiter der Lokalzeitung. Während der Zigarettenpause läuft ein Hund vorbei und fällt ein Kind an. Der Firmenchef stolpert und verjagt so den Hund. Am nächsten Tag steht ind er Zeitung: "Firmen-Chef fällt Hund an". In der Firmenzeitung wird stehen: "Schmitz rettet Kind". 

PR und Öffentlichkeitsarbeiter sind dafür zuständig, die Firma oder die Person, für die sie arbeiten, immer im möglichst besten Licht stehen zu lassen. Positiv formuliert könnte man sagen: PR-Fachleute helfen dabei, Standpunkte zu vermitteln und Orientierung zu geben. 

Sie versuchen dabei, die Interessen ihrer Auftraggeber im Dialog informativ und wahrheitsgemäß, offen und kompetent zu vertreten.

 

Perspektiven und Prognosen  

Angesichts der dynamischen Entwicklung des Kommunikationsmarktes gewinnt die Qualität der PR-Ausbildung zunehmend an Bedeutung. Die Nachfrage nach PR-Experten steigt: In Deutschland sind ca. 30.000 bis 50.000 Menschen (Stand: 2004) im PR-Bereich tätig, und zwar vorwiegend in Organisationen, Unternehmen, in Agenturen oder als selbstständige PR-Berater sowie in Ausbildung, Forschung und Lehre.

 

Tätigkeitsfelder und Bewerberprofile

Neben einer fundierten theoretischen Ausbildung ist Praxiserfahrung unerlässlich für den Start in die Kommunikationsbranche. Ein Praktikum ist der einfachste Weg, um erste Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit zu sammeln und das eigene Berufsinteresse zu überprüfen. In manchen Fällen ist ein Praktikum auch der erste Schritt zum Berufseinstieg, aus dem eine freie Mitarbeit und später vielleicht sogar eine Festanstellung werden kann. Beratende und leitende Tätigkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit setzen in der Regel ein  Hochschulstudium voraus, den Einstieg finden die meisten über ein Volontariat oder Trainee-Programm.

 

Studium

Die meisten Akteure in der Öffentlichkeitsarbeit haben ein Hochschulstudium absolviert. Wie auch im Journalismus gibt es jedoch nicht nur einen Weg, der zum Ziel führt: Die einen studieren Journalismus, Medienmanagement oder Kommunikationswissenschaft. Andere ziehen ein Fachstudium wie VWL oder eine Naturwissenschaft vor, können hier zum Teil Schwerpunkte setzen und kombinieren dies mit Praktika in der Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem gibt es zahlreichen von der DPRG zertifizierte Aus- und Weiterbildungsgänge, beispielsweise zum PR-Berater oder PR-Referenten.

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