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02. Mai 2008  
Designer

Kunst und Kommerz

Wer sich beruflich mit Gestaltung und Design befassen will, findet in Deutschland ein breitgefächertes Ausbildungsangebot vor: Design kann als umfassende Wissenschaft oder als spezielle Design-Richtung studiert werden.

©smile4mone/Photocase

Als Bereiche gibt es unter anderem Industrie- bzw. Produktdesign, Grafik- und Medien-Design, Mode- und Textildesign, Schmuckdesign oder Kommunikationsdesign. Immer geht es darum, Objekte zu entwerfen und ihnen mit künstlerisch-gestalterischen Mitteln eine Aussagekraft zu verleihen. Für Entwurf und Gestaltung ist gleichermaßen technisches und konstruktives Können wie auch die geistige Bewältigung der jeweiligen Aufgabe gefordert. Da es darum geht, mit einer Gestaltung eine Aussage zu kommunizieren, benötigt der Designer auch Wissen aus dem Bereich der Kommunikationsforschung, der Psychologie und der Kunst- und Kulturgeschichte.

 

Die Tätigkeit

Designer sind, je nach allgemeiner oder spezieller Ausbildungsrichtung, als Angestellte in Werbeagenturen, Designstudios oder in den Werbeabteilungen von Industrie-, Handels- und Dienstleistungs-Unternehmen zu finden, ferner in den Medien, in Wissenschaft und Forschung, im Verlagswesen sowie in kulturellen Einrichtungen, z.B. in Theatern und Museen, wo sie künstlerisch, beratend oder pädagogisch arbeiten. Oft arbeiten sie als Selbständige, indem sie alleine oder zu mehreren ein Design-Studio eröffnen. In der Werbung und Wirtschaft sind Designer konkret mit der Gestaltung von Prospekten und Anzeigen, Plakaten und Verpackungen betraut. Auch die Gestaltung und Organisation von Ausstellungen und die Planung und Gestaltung von Filmen, Büchern und Bühnenbildern unternehmen Designer in Zusammenarbeit mit Architekten, Filmern, Textern und Marketingfachleuten.

 

Persönliche Voraussetzungen

Kreativität, Selbständigkeit und Freude an der Umsetzung eigener Entwürfe sollten die Persönlichkeit von Designern kennzeichnen. Auch sollte Offenheit für die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit durch Inhalte aus der Kunst und Kunstgeschichte, Psychologie, Soziologie und anderen Bereichen vorhanden sein, ebenso Interesse am Erlernen des gestalterischen Handwerkszeugs in Hinblick auf Dimensionen, Farben, Zeichnen, Illustrieren und anderen Darstellungstechniken, die einem gelungenen Entwurf zu Grunde liegen.

 

Zukunftschancen

Die zahlreichen Aufgabengebiete im Berufsfeld Design bieten auch in Zukunft den Könnern und besonders Kreativen unter den Designern eine interessante und vielversprechende Zukunft. Die Werbeindustrie hat einen besonderen Stellenwert als Arbeitgeber, denn die Gestaltung von Produkten hat eine besondere Bedeutung, weil Produkte über das Image, bzw. die Botschaften, die sie transportieren, verkauft werden. Die meisten Designer finden in diesem Bereich einen Arbeitsplatz. Allgemein wird es auch in den übrigen oben aufgeführten Berufsfeldern in Zukunft Bedarf an künstlerisch-ästhetischen, ganz neu erdachten Objekten geben. Bei der Vielzahl der Studierenden in den 140 in Deutschland verfügbaren Studiengängen in Gestaltung/Design werden die wirklich Kreativen und künstlerisch Begabten ein gutes, gesichertes Einkommen haben.

Schlagworte:
 
designgestaltungkunst

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