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17. Dezember 2009  
Popstudiengänge

Berufsziel: Pop

Ob "Popmusikdesign", "Musikbusiness" oder "Populäre Musik und Medien" - es gibt immer mehr Studiengänge rund um die Musikbranche. EINSTIEG stellt sie vor. Patrick Agis-Garcin
Pop

"Pop" kann man auch studieren. © Popakademie Baden-Württemberg

Ob unter der Dusche, beim Lernen oder in der U-Bahn, ob durch den MP3-Player, das Küchenradio oder die heimische Stereoanlage: Popmusik begleitet uns im Alltag auf Schritt und Tritt. Relativ neu ist hingegen, dass sie auch als wissenschaftliche Disziplin anerkannt wird. Die Hope University in Liverpool, der Heimat der Beatles, bietet seit dem Wintersemester 2009 sogar einen Master-Studiengang an, der sich ausschließlich mit dem Leben und Wirken der Fab Four beschäftigt. Ganz so weit wie in England ist man in Deutschland noch nicht, aber auch hierzulande ist das Angebot an Pop-Studiengängen in den letzten Jahren stetig gewachsen.

 

Pop und studieren?!

 

Musikalische Begabung erlernt man natürlich nicht an einer Hochschule. Vielmehr wird dem angehenden Popmusiker dort das nötige Handwerkszeug gegeben, um später in der Berufswelt zu bestehen. Die meisten Popstudiengänge richten sich folglich auch nicht an Anfänger: Eine möglichst große musikalische Vorerfahrung ist in den meisten Fällen unerlässlich. Und auch Grundwissen in Sachen Musiktheorie sollte vorhanden sein, um die Aufnahmeprüfungen zu bestehen.

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