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14. Juni 2010  
Fahrzeugtechnik-Ingenieur

Karriere ohne Handbremse

Die Fahrzeugindustrie ist eine der wichtigsten Branchen der deutschen Industrie. Den hohen Standard an Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, das ist vornehmlich die Aufgabe der im Bereich Fahrzeugbau und Fachzeugtechnik tätigen Ingenieure.

© cydonna / photocase.de

Für Fahrzeugtechnik-Ingenieure gilt es, verschiedene Aufgaben zu erfüllen: Die Fahrzeuge sollen technisch brillant, umweltbewusst und marktorientiert konstruiert werden. Und technische Probleme sind vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Kompetenz praxisnah und schnell zu lösen.

 

Die Tätigkeit

 

Je nach gewählter Studienrichtung arbeiten Fahrzeugingenieure in der Automobilindustrie, bei Automobilzulieferern, in der Schienenfahrzeugindustrie, im allgemeinen Maschinenbau, bei den Verkehrsbetrieben, beim Technischen Überwachungsverein (TÜV), bei KFZ-Sachverständigen und Gutachtern oder im technischen Dienst der öffentlichen Hand. Sie entwerfen ganz neue Fahrzeugkonzepte oder gestalten bestehende Konzepte um. Sie entwickeln moderne Karosserien und Fahrzeugkomponenten, zum Beispiel elektronische Zusatzgeräte wie Bordcomputer oder Bremskraftverstärker. Sie testen Fahrzeugkonstruktionen und Fahrzeugteile (beispielsweise in Crash-Tests) und verbessern sie entsprechend der betriebsinternen Ziele und der hohen Sicherheitsstandards. Am Computer entwerfen sie Karosserie- oder Fahrzeugteile und testen Konstruktionen schon vor ihrer Produktion mit Hilfe von Simulationssoftware.

 

Die Fahrzeugingenieure beschäftigen sich auch mit dem Betrieb und der Prüfung von Fahrzeugen, Fahrwerken und Motoren. Auf den Bereich Kundenservice und -beratung spezialisierte Fahrzeugingenieure sind auch für die Wartung und die Reparatur von z.B. Steuergeräten und anderen elektronische Systemen in Fahrzeugen zuständig.

Schlagworte:
 
FahrzeugtechnikFahrzeugbauIngenieurAutomobilindustrie

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