Innovation & Technik
Der Maschinen- und Anlagenbau ist eine Schlüsseltechnologie für die verschiedensten Branchen und damit ein wichtiger Motor für die Wirtschaft. Unser Branchen-Check zeigt, welche Karrieremöglichkeiten es gibt und wie die Zukunftsaussichten aussehen.
Branchenporträt
Der Maschinen- und Anlagenbau ist einer der führenden Industriezweige in Deutschland. Rund zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Branche unterliegt einem stetigen Wandel und ist deswegen auf die Innovationskraft junger und gut ausgebildeter Fachkräfte angewiesen.
Perspektiven und Prognosen
Gut ausgebildete Mitarbeiter sind in einem Industriezweig mit hohen technischen Ansprüchen das größte Kapital. Mit mehr als 950.000 Beschäftigten in knapp 6.000 Betrieben (die meisten davon mittelständisch) war der deutsche Maschinen- und Anlagenbau auch im Jahr 2008 der wichtigste Arbeitgeber für Ingenieure (Zahlen: VDMA). Und das wird sich wohl auch nicht ändern, denn die internationale Wettbewerbsfähigkeit bleibt nur erhalten, wenn der Nachwuchs an gut ausgebildeten Ingenieuren auch in Zukunft gesichert bleibt. Die Ansprüche an Qualifikation wie auch an Flexibilität der Belegschaften nehmen seit Jahren zu: Auch die nicht-akademischen Beschäftigten haben in der Regel mindestens einen Facharbeiterabschluss.
Beispiel Ausbildung: Maschinen- und Anlagenführer
In jedem Industriebetrieb gibt es Maschinen und Anlagen, die eingerichtet, umgerüstet und bedient werden müssen. Je nachdem, in welcher Branche Maschinen- und Anlagenführer arbeiten, wissen sie genau, wie Werkzeug-, Textil- oder Druckmaschinen oder verfahrenstechnische Anlagen für die Nahrungs- und Genussmittelindustrie funktionieren.
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