Glasklare Zukunft
Der Werkstoff Glas ist aus unserem Alltag, aber auch aus der Industrie nicht wegzudenken. Welche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten es in der Glas-Branche gibt, verrät unser Branchen-Check.

Ob künstlerisch oder industriell: Der Werkstoff Glas bietet verschiedenste Berufsbereiche. ©sarahC@pixelio.de
Branchenporträt
Seit über 5.000 Jahren wird der Werkstoff Glas genutzt. Ob im Alltag, in Forschung und Wissenschaft, in der modernen Architektur oder in Zukunftsbranchen: Überall spielt Glas eine zentrale Rolle. Dementsprechend ist die Glasbranche eine Branche mit Zukunft, bietet zahlreiche interessante Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.
Perspektiven und Prognosen
Über 500 Betriebe in Deutschland sind in der Glasindustrie tätig. Sie beschäftigt insgesamt über 50.000 Mitarbeiter. Die Branche ist unterteilt in die Bereiche Behälterglas, Flachglas, Spezialglas sowie Glasbearbeitung und -veredelung. Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat auch die Glasindustrie getroffen. Besonders stark betroffen war der Bereich Flachglas, der stark von der Bau- und Automobilindustrie abhängt. Der Einbruch in diesen Branchen hat zu einem starken Rückgang in der Produktion geführt. Nichtsdestotrotz stieg der Gesamtumsatz der Glasindustrie selbst im Krisenjahr 2008 leicht an (+ 0,2 Prozent). Auch die Beschäftigungszahlen entwickelten sich positiv (+ 0,4 Prozent; Quelle: Bundesverband Glasindustrie).
Beispiel Ausbildung: Flachglasmechaniker
Überall werden Glasscheiben benötigt: Für Tische, Türen und Vitrinen, aber auch für Autos, Fenster, Solaranlagen, Wintergärten und Spiegel. Flachglasmechaniker schneiden und brechen Glas. Sie fertigen Gläser und Spiegel an und lernen in der Ausbildung verschiedene Bearbeitungstechniken, wie Glas- und Facettenschliff und Gravierung.
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