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02. Mai 2011  
Karriere als Ingenieur

Erbauer, Erfinder und Entwickler

Für keine andere Berufsgruppe sind die Jobchancen so gut wie für Ingenieure. Berufseinsteigern winken gut bezahlte und spannende Jobs. Der Weg dahin ist allerdings hart. Wer mit Mathe und Physik auf Kriegsfuß steht, hat im Studium schlechte Karten.

Ohne Elektrotechnik hätten wir keine MP3-Player und keine Solarzellen. © Fotolia: Franz Pfluegl

Was ist eigentlich ein Ingenieur?

Ingenieur ist ein studierter Spezialist für ein Fachgebiet der Technik. Die theoretische Grundlage seiner Arbeit bilden Kenntnisse in Mathematik, Physik und Informatik, dazu kommt Fachwissen aus seinem ingenieurwissenschaftlichen Ressort. Die Arbeitsmarktchancen für Ingenieure sind gut: Derzeit fehlen deutschen Unternehmen fast 50.000 technisch versierte Fachkräfte. Insbesondere in den Sparten Maschinen- und Fahrzeugbau und Elektrotechnik sind hochqualifizierte Berufseinsteiger gefragt. Und auch im Ausland haben deutsche Ingenieure einen guten Ruf: Bis zur Einführung der Abschlüsse Bachelor und Master galt der deutsche „Dipl.-Ing.“ (Diplom-Ingenieur) weltweit als Markenzeichen für hervorragend ausgebildete Fachleute.

 

Heute gibt es das Diplom zwar nicht mehr, Ingenieure „made in Germany“ stehen aber international weiter hoch im Kurs. Die guten Arbeitsmarktchancen wirken sich auch auf die Gehälter aus: Viele Ingenieure verdienen schon im ersten Jahr zwischen 40.000 und 45.000 Euro – und damit mehr als die meisten anderen Hochschulabsolventen.

 

Welche Fachgebiete gibt es?

Der technologische Fortschritt sorgt dafür, dass sich die Anforderungen an Ingenieure stetig verändern. Das bedeutet, dass die Aufgaben vieler Ingenieure heute ganz andere sind als noch vor zwanzig, fünfzig oder hundert Jahren – und, dass Ingenieure sich im Laufe ihres Berufslebens immer wieder auf Neuerungen einlassen müssen. Trotzdem lassen sich die Ingenieurwissenschaften in vier Hauptgruppen unterteilen:

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