Entwerfen & konstruieren
Das Baugewerbe umfasst zahlreiche Berufe, denen ganz unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten zugrunde liegen. Unser Branchen-Check zeigt, welche Chancen die Bauwirtschaft bietet und welche Ausbildungsmöglichkeiten sie bietet.
Branchenporträt
Die Bauwirtschaft ist eine der Schlüsselbranchen der deutschen Volkswirtschaft. Rund 700.000 Menschen bietet sie Arbeits- und Ausbildungsplätze – indirekt hängen von ihr 2,3 Millionen Arbeitsplätze ab.
Perspektiven und Prognosen
Die Bauindustrie hat die Wirtschafts- und Finanzkrise relativ unbeschadet überstanden, was sie zu einem erheblichen Teil den Fördermaßnahmen der Bundesregierung verdankt: Die beiden milliardenschweren Konjunkturprogramme haben insbesondere dem Bau genützt. Ob - und wenn ja: wie stark - die Krise die Branche künftig noch treffen wird, ist derzeit ein Streitpunkt unter den Experten. Gut ausgebildete Fachkräfte sind jedenfalls auch 2010 weiterhin gefragt.
Tätigkeitsfelder
Die Baubranche bietet eine ganze Reihe vielseitiger Ausbildungsmöglichkeiten: Neben den klassischen Arbeitsbereichen gibt es beispielsweise neue Einsatzgebiete in der Restauration, dem Umweltschutz oder der Entwicklungshilfe. Bauzeichner und kaufmännische Mitarbeiter werden am Bau ebenso gebraucht wie Industrie- und Bürokaufleute.
Beispiel Ausbildung: Beton- und Stahlbetonbauer
Beton- und Stahlbetonbauer übernehmen die Herstellung des Betons, fertigen die Schalung und bauen Stahl- oder Spannbewehrungen ein. Die Bauwerke sind vielfältig und anspruchsvoll: Die Bandbreite reicht von der Herstellung von Geschossdecken und Treppen im Wohnungsbau bis hin zu hochkomplizierten Bauwerken wie Fernsehtürmen, Staudämmen oder Autobahnbrücken.
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