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29. Dezember 2009  
Studieren in Skandinavien

Zwischen Schären und Fjorden

Die skandinavischen Länder sind für ihr gutes Bildungssystem bekannt. Auch Austauschstudenten profitieren vom engen Kontakt zu Professoren, kleinen Kursen und gut ausgestatteten Hochschulen. Nicole Serocka
Studium in Skandinavien

Das hervorragende Bildungssystem in Skandinavien spricht für ein Studium in Island, Finnland, Norwegen, Schweden oder Dänemark. © Anke Tillmann

Island, Land der Gletscher, Elfen und Geysire – und der "heißen Töpfe". Während es draußen selbst im Sommer meistens kühl bleibt, machen es sich die Isländer gern in den "heiti potturinn" gemütlich. Mehr als 250 solcher natürlicher Badewannen, die mit Wasser aus heißen Quellen gespeist werden, gibt es im Land.

Auch Christian Ziegler ging nach Island, um zu baden – und zu studieren. "Ich wollte unbedingt in ein Land, das ich noch nicht kannte, um etwas völlig Neues kennen zu lernen", sagt der Hamurger BWL-Student, der 2005 fünf Monate an der Universität Island (Háskóli Íslands) in Reykjavik verbracht hat. Um schnell mit Isländern in Kontakt kommen zu können, büffelte der Erasmusstudent an der ältesten Uni des Inselstaats zunächst vier Wochen lang Isländisch: "So ein Crashkurs vor Ort bringt wirklich was, vor allem weil man die Sprache gleich im Alltag anwenden kann."

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