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17. April 2009  
Auslandsaufenthalt in den USA

Love it or leave it!

Auslandsaufenthalt USA

Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten - eine sorgfältige Planung des Auslandsaufenthalts hilft dabei, sich für die richtigen zu entscheiden. ©Faviona@pixelio.de

All das zeigt: Damit der Aufenthalt in den USA Wirklichkeit wird, sollte man früh anfangen zu planen. Es gilt, rechtzeitig Sprachtests abzulegen, die Deadlines von DAADFulbright und den Unis selbst zu beachten und schließlich Formalitäten bei der Visavergabe einzuhalten. Expertin Vollmer vom Generalkonsulat rät deswegen, gut eineinhalb Jahre vorher mit der Planung anzufangen. Zunächst sollte man sich einen Überblick im Uni-Urwald verschaffen. Viele Amerikaner orientieren sich an Rankings, von denen jedes Jahr mehrere in den USA erscheinen. Mal werden die Hochschulen darin nach der Qualität der Lehre und den Studienbedingungen bewertet, mal schlicht danach, wie glücklich sich die Studenten fühlen oder wie viele Eichhörnchen auf dem Campus leben. Berkeley, wo Christina Botros studiert, ist bei den Rankings für gewöhnlich immer unter den besten zehn Unis in den USA – und selbst in der Eichhörnchen-Rangliste erreicht die Hochschule die volle Punktzahl.

 

Aus Vollmers Sicht sollten die Rankings allerdings nicht die Ortswahl bestimmen. Wichtiger sei es, zu überlegen, was einem selber wichtig ist. Wer in den USA studieren will, dem empfiehlt Expertin Vollmer, zunächst in einer Datenbank nach der Uni mit dem passenden Studienangebot zu suchen. Dann sollte man die Angebote vergleichen – etwa in puncto Kosten und Bewerberzahlen, Lage und Lehrangebot. Wer dagegen ein Praktikum in den USA plane, sollte wissen, dass ein Aufenthalt nur erlaubt ist, wenn das Praktikum einen Bezug zum Studium oder der Ausbildung in Deutschland hat. So wie bei Philipp Rathgeber, der erst an der FH Reutlingen und an der Northeastern University in Boston Betriebswirtschaft studiert hatte, bevor er im Sommer 2007 für mehrere Monate bei der Investmentbank Goldman Sachs anheuerte. Diese Regel garantiert auch, dass man sicher sein kann, im Praktikum nicht nur Kaffee kochen zu müssen, denn die Firmen müssen bei der Visavergabe genau angeben, welche Tätigkeiten im Praktikum auf der Tagesordnung stehen. Wer keine geeignete Stelle weiß, kann sich an eine der zahlreichen Mittlerorganisationen wenden, die gegen Gebühr bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz helfen.

  1. Teil: In der kalifornischen Hippie-Kommune
  2. Teil: Frühe Planung ist wichtig
  3. Teil: Es lebe der School-Spirit
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